DIY Ringkissen

Ich melde mich auch mal wieder zur Wort!
Hochzeitsvorbereitungen sind zeitraubend aber eine schöne Beschäftigung möchte ich gerne hier mit euch teilen.
Meine Anleitung für ein selbstgenähtes Ringkissen. Wunderschön als Geschenk für das Brautpaar oder als individuelle Note für die eigene Hochzeit.

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Was ihr braucht:
– eine Nähmaschine und ein wenig Geschick in Sachen Handarbeit
– den Basisstoff aus das euer Kissen bestehen soll, passenden Garn, Stecknadeln, Schere, Schneiderkreide, Bänder und Spitze nach Belieben zum Applizieren (dabei ist euer Kreativität freien Lauf gelassen) und natürlich Füllmaterial

 

Als erstes beginnt ihr euren Stoff zurecht zuschneiden. Ich hab mich für ein Maß 18×18 cm entschieden, ihr könnt es natürlich machen wie ihr wollt.
Ihr könnt das Kissen auch aus nur einem einzigen Stück Stoff nähen. Wichtig ist aber die Bruchkante sowie Nahtzugaben nicht zu vergessen. Wenn ihr also mit einer Nahtzugabe von 1cm rechnet und einer Bruchkante von 1cm (Bruchkante x 2 wg. Vorder- und Rückseite) braucht ihr also ein Stück Stoff in dem Maß 18×40 cm

 

Ich finde es immer wichtig den Stoff vorher immer zu bügeln weil es einfach genauer ist. Deswegen macht ihr weiter indem ihr die Kanten jeweils 1 cm umklappt und bügelt und den Stoff noch mal in der Mitte so faltet, dass die Enden aufeinander liegen und nochmals bügelt.
Denn gebügelt ist halb genäht. Wichtig ist es dabei auch sehr genau und gerade zu arbeiten.
Nun steppt ihr eure 1cm Breite Nahtzugabe jeweils ab.
Jetzt legt ihr euch den Stoff so zurecht, dass ihr die schöne Seite mit euren Applikationen verzieren könnt. Ich habe meine Bänder erst mal nur mit einer Nadel, 1cm nach Innen befestigt und lediglich die Schleife per Hand festgenäht.
Ihr könnt natürlich auch noch die Namen oder Initialen des Brautpaares darauf sticken wenn ihr Talent dazu habt.
Nun klappt ihr euer Kissen einfach zusammen, so dass die Außenseiten aufeinander liegen und das Innere nach Außen zeigt.
Wie gesagt, die Bänder müsst ihr noch nicht festnähen, die Nadeln reichen aus. An dieser Stelle wird das Kissen jetzt nämlich bis auf die Füll- und Wendeöffnung, also links und rechts zugenäht und dabei näht ihr eure Bänder schon automatisch fest. Ihr spart euch also einen Arbeitsschritt. Ich habe dafür einen normalen geraden Stich der Nähmaschine verwendet.
Nun könnt ihr euer Kissen durch die Wendeöffnung aufklappen und umkrempeln.

So sieht euer Kissen nun von Vorn aus. Vergesst nicht die Stecknadeln zu entfernen und achtet beim Umkrempeln unbedingt darauf, dass die Ecken richtig ausgestülpt sind. Das macht sich am besten mit einem Bleistift.
An dieser Stelle könntet ihr das Kissen schon füllen und zunähen, ihr könnt aber auch noch weiter machen und einen Stehsaum an euer Kissen nähen.
Das macht ihr indem ihr nun auf der Vorderseite einen Rand von ca. 1,5-2cm mit Schneiderkreide markiert und an dieser Markierung entlang euer Kissen nochmals zunäht. Ich habe dafür einen hübschen Zierstich ausgesucht.

Radiert die Reste der Schneiderkreide einfach weg.Nun kann das Ringkissen befüllt werden. Ich habe dafür einfach das Innenleben eines alten Kissens verwendet.Anschließend wird die Wende- und Füllöffnung einfach per Hand mit einem Garn der dem Stoff ähnlich ist und ein paar einfachen Stichen geschlossen.

 

Fertig ist euer ganz persönliches Ringkissen!

Liebe Grüße Eure

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