XMAS 2015

Hallo ihr Lieben!

Seit heute ist es offiziell: wir dürfen wieder dem alljährlichen Weihnachts-Wahnsinn verfallen. Oder auch nicht?

Man hört da ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema Weihnachten, die einen rasten völlig aus und freuen sich wie kleine Kinder, wenn sie die eigenen vier Wände bis ins letzte Detail schmücken und dekorieren können und die anderen sind einfach nur absolut genervt und völlig am Ende wenn sie auch nur noch ein einziges mal den Schmierklassiker „Last Christmas“ von „Wham!“ im Radio ertragen müssen.

Auf welcher Seite steht ihr und was bedeutet Weihnachten eigentlich für euch? Ist es verwerflich sich in den Tagen nach solchen Ereignissen wie in Paris sich über Weihnachten zu freuen?

Ich stehe ganz klar auf der Seite derer die pünktlich einen Tag nach Toten Sonntag völlig entarten, einen Weihnachtssong nach dem anderen hören (und glaubt mir, davon hab ich viele), die Wohnung in vorweihnachtlichen Glanz hüllen und allen anderen nur noch auf den Keks gehen. Und das Beste ist: ich schäme mich nicht mal dafür. Machen wir uns doch nichts vor, in jeden vom uns steckt doch dieses kleine Kind, was mit großen leuchtenden Augen unter dem Tannenbaum gesessen hat und sich über alle glanzvollen Lichter, den himmlischen Duft und die wunderbaren Geschenke gefreut hat.

Was damals und heute noch gleich für mich ist, ist die Bedeutung von Weihnachten, das gemütliche beisammen sitzen, die herrlichen Adventssonntage, mit Plätzchen, Weihnachtstee und natürlich auch ein bißchen Shopping Wahnsinn im Einkaufs Center.

Heutzutage geht leider viel zu viel von all dem verloren. Wehmütig erinnert man sich an die Kindertage und weiß: nichts wird je wieder so sein wie damals. Es fängt ja schon beim Wetter an. Mal ehrlich, geht es euch nicht auch so, dass ihr euch an verschneite Winterspaziergänge erinnern könnt? Was ist bloß mit dem Winter los?

Meine beste Erinnerung aus der Adventszeit ist die: Ich habe die Samstage als Kind häufig bei meinen Großeltern verbracht (2 km Luftlinie von meinem Elternhaus entfernt). Nach dem Kaffeetrinken, haben sie mich dann zu Fuß nach Hause gebracht, der Schnee lag schon einige Zentimeter hoch und an jedem Haus mit Vorgarten leuchteten die Lichterketten um die Wette. Eine schöner als die andere. Zu Hause gab es dann immer heißen Weihnachtstee. Ich weiß nicht ob es damals schon der von IKEA war?! Mit meinem großen Bruder hab ich dann oft vor der Kerze gesessen und die Orangenschalen in Richtung Kerze zerdrückt, so dass dieser tolle halb verbrannte Orangenöl Duft in der Luft lag, während wir uns zum zehnten Mal den Film „Schöne Bescherung“ mit Cheavy Chase angesehen haben. Herrlich.

Was ich damit sagen will: es sind die kleinen Dinge die Weihnachten und die Adventszeit zu so einer besonderen und unvergesslichen Zeit machen. Hebt euch diese Momente auf, erinnert euch daran, wie es einmal war. Es ist so einfach sich mit nur kleinen Dingen die Erinnerung von damals wieder zurückzuholen und eine Art Zeitreise in die Vergangenheit zu machen. Niemand gibt euch die Zeit zurück aber man kann sie fühlen.

Seid gut zueinander!

Eure Chrissi

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